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Paddler-Gilde Ludwigshafen 1933 e.V.

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16.10.2017

Auf bunt gerahmten Altrheinarmen paddeln.

Auf  bunt gerahmten Altrheinarmen paddeln.
Führungsfahrten für Paddelfreunde aus dem Rheinland.

Für die meisten Paddler unseres Vereins ist die Saison mit dem Abpaddeln zu Ende. Jedoch auch der Herbst, in unserem Falle der Oktober, kann uns noch wunderschöne Paddeltage bringen. So waren auch am Abend des 12. Oktobers vier Paddelfreunde vom KV Bayer Leverkusen und Schwerte angereist. Sie wollten nicht nur unsere Altwasser in den Auwälder in ihren Herbstfarben sondern auch den Haardt-Rand mit seinen fantastischen Farben genießen.
In vier Tagen kann man zwar nicht allzuviel machen, doch das Wesentliche kann man ihnen schon zeigen. So begannen wir am Donnerstag mit einer kleinen Altrheinrunde. Einsetzstelle war, wie den meisten bekannt, die ehemalige Rampe der Seilfähre zum Angelhof.






Unsere kleine Altrheintour führte uns zunächst rechtsufrig das Reffenthal hinauf bis zu der kleinen Insel, fast am Ende unter dem Pylone der A 61, die wir umrundeten. Am anderen Ufer fuhren wir zurück bis zur Mündung des Altarmes in den Rhein.
Schon hier in diesem offenen Gewässer wunderten sich unsere Gäste nicht nur über die Farbenpracht des Waldes sondern auch über die vielfältige Vogelwelt.



Die Querung des Rheines zum Ketscher Altwasser stellte für unsere kleine Gruppe kein Problem dar. Mit dem Rhein sind sie zwar vertraut, jedoch hatten sie nicht mit der, für ihre Begriffe starke Strömung, gerechnet. Ganz toll fanden sie den Anblick der Ketscher Kirche über dem Altarm. Die Fotos und Handys wurden gezückt und die Paddelkameraden vor der Aufnahme in die beste Position dirigiert.




Des öfteren hieß es dann auch schon mal: "hast du gesehen, ein Eisvogel" oder "der junge Reiher bleibt aber lange sitzen". So ging es den ganzen Altrhein hindurch bis zur Mündung in den Rhein. In besonderer Farbenpracht präsentierte sich das Bootshaus der Wassersportfreunde Brühl. Von hier aus paddelten wir bis zu unserem Bootshaus weiter.



Für den nächstenTag hatten wir uns eine Wanderung rund um Edenkoben vorgenommen. Wir parkten in der Nähe der Winzergenossenschaft und machten uns durch den Ort hindurch auf den Weg in die Weinberge. Unterwegs trafen wir dann auf eine Koppel mit drei Pferden, die von uns jedoch keine all zu große Notiz nahmen.


Unser Weg wendete sich nach einer Weile hinab zum Triefenbach den wir überquerten und in Richtung Rhodt unter der Rietburg weiterliefen. Das Örtchen setzte unsere Gäste schon in Erstaunen denn sie kannten ja weder den Weinbau noch die dazu gehörenden schönen Winzerhäuser.


Weiter wanderten wir zur Villa Ludwigshöhe wo wir etwas verweilten und auch die Aussicht, wenn auch noch etwas diesig, genossen. Von der Talstation der Rietburgbahn aus setzten wir unseren Weg in Richtung Sankt Martin fort.Wir querten im Tal wiederum den Triefenbach und stiegen auf der anderen Talseite in Richtung Turnerehrenmal hoch. Unterhalb des Turnerehrenmals gingen wir weiter in Richtung Sankt Martin. Auch hier wiederum eine fantastische Aussicht.

Sankt Martin, nahezu jedermann bekannt, erhielt seinen Namen nach St. Martin, dem ehemaligen Bischof von Tours. Auch hier im Ort wunderschöne Fachwerk- und Winzerhäuser. Unsere Gäste konnten sich daran kaum satt sehen.

Wir verließen dieses schöne Städtchen und wanderten weiter durch die Weinberge zurück nach Edenkoben, von wo aus wir die Rückfahrt antraten.

Für den nächsten Tag war der Lingenfelder Altrhein angesagt. Kurz vor zehn Uhr fuhren wir mit zwei Autos, darauf unsere fünf Boote, zur Einsetzstelle am Lingenfelder Altrhein. Wir fuhren immer rechtzeitig los, weil wir nach jeder Paddeltour die beiden Autos zurückholen mussten. Bei gutem Mittelwasserstand war die Befahrung des Lingenfelders ein tolles Erlebnis für unsere Gäste. Als erstes die Farbenpracht des Auwaldes, als zweites das glasklare Wasser im Altrhein. Die Begeisterung wurde noch größer als ich ihnen von den Flusskrebsen erzählte die es hier gibt und sie auch bald darauf jede Menge von diesen Tierchen entdeckten.


Das Paddeln in diesem Gewässer ist nicht nur in dieser Jahreszeit ein Genuss. Eine Stunde beschauliches Paddeln bringt uns dann wieder zum Rhein, den wir wiederum bis zum Bootshaus fuhren. Und wie immer, anlanden an der Treppe im Kief.






Nun der vierte Tag. Obwohl unsere Paddelkameraden nach Hause fahren mussten, ließen sie es sich nicht nehmen noch eine Rund durch den Otterstädter Altrhein zu drehen. Am Morgen war es ziemlich neblig, Zweifel kamen auf. Nachdem ich ihnen versichert hatte, dass es einen schönen Tag gäbe und auch der Altrhein im Nebel seine Reize hätte, fuhren wir los. Einsetzstelle ist wie immer die Rampe nahe des Gasthauses Rheinblick. Dort angekommen hatte sich der Nebel nahezu aufgelöst. Einzig im hinteren Bereich des Altwassers war es noch etwas dunstig.


Zuletzt kamen wir dann auch noch in den Genuss einer Segelregatta im hinteren Teil des dort ausgebaggerten Altrheins. Bei nahezu Windstille mussten sich die Segler schon etwas einfallen lassen. Wir fuhren dann den Altrhein auf der gegenüberliegenden Seite zurück. Unterwegs stellte sich die Frage ob an der Rampe ausgesetzt werden solle oder ob man wieder bis zum Bootshaus fahren wolle. Man entschied sich, da wir gut in der Zeit lagen, nochmals bis zum Bootshaus zu paddeln.

Unsere Sportkameraden hat es bei uns sehr gut gefallen. Sicherlich wird der Eine oder die Andere bei Gelegenheit mal wieder bei uns herein schauen. Eine Anfragen aus der "Rheinlandkante" für nächstes Jahr liegt ja bereits vor.

Als Fahrtenleiter bleibt mir nur noch mich bei der "Mannschaft" für ihr hervorragendes kameradschaftliches Verhalten zu bedanken. Ich hoffe die vier möglichst bald wieder zu sehen, wo auch immer.

Text und Fotos: Manfred Hofmann

Weitere Fotos auch als Diaschau unter folgendem Link:

http://hofmann.zenfolio.com/p531050780
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