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Paddler-Gilde Ludwigshafen 1933 e.V.

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09.06.2017

Pfingstfahrt nach Luxembourg

Pfingstfahrt nach Luxembourg
Jugendliche und Erwachsene paddeln gemeinsam auf der Luxemburgischen Sauer!

Bootshaus der PGL, Freitag den 2. Juni 2017- 14.30 Uhr, Abfahrt der Jugend zur diesjährigen Pfingstfahrt nach Luxembourg. Ziel war der "Camping Du Rivage" in Wallendorf-Pont in einem Bogen der Sauer gelegen.
An der Sûre angekommen, so heißt dieser Fluss in Luxembourg, wurde zunächst einmal das Lager aufgebaut.
Dazu gehören nicht nur die Zelte unserer Jugendlichen und ihrer Betreuer, dazu gehörten auch die mitgebrachten Tische und Bänke sowie das Küchenzelt mitsamt seinem Inventar.


Am ersten Abend wurden Spaghetti Bolognese zubereitet. Diese wiederum gab es in drei Variationen. Mit Fleischsosse, vegetarisch und vegan. Es ist schon nicht ganz einfach trotz guter Zusammenarbeit dies auf die Rolle zu bringen und es jedem recht zu machen.
11 Jugendliche waren mit von der Partie, dazu fünf sie begleitenden Elternteile. Des weiteren waren insgesamt noch 21 Erwachsene mit gefahren. Es handelte sich schließlich um eine gemeinsame Fahrt , ausgeschrieben von Jugend- und Wanderwart.
Wie immer war auch unser Freund und Paddelkamerad Erwin aus Trittenheim mit dabei. Wie schon seit gut 25 Jahren kampierten Erwin und ich in Reisdorf auf dem "Camping De La Sûre" etwa 2 km flussaufwärts. Was uns aber nicht davon abhielt abends mit dem Fahrrad zu der Gruppe nach Wallendorf-Pont zu kommen.

Da wir beide früher angereist waren konnten wir auch Auskunft über den Zustand der Wehre im oberen Teil der zu paddelnden Strecke von Ettelbrück aus, aus der Alzette heraus, geben.
In Diekirch war der Slalom-Kanal offen und soll nach Auskunft eines Übungsleiters vom dortigen Kanu-Club bei ausreichendem Wasserstand immer offen sein. Am Wehr selbst ist eine Umtragstelle eingerichtet.


In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hatte es im zentralen und südlichen Landesteil von Luxembourg, dem Einzugsgebiet der Alzette sehr stark geregnet, so dass diese schon mittleres Hochwasser führte. Die im Wasser mitgeführten Sedimente färbten es lehmfarben. Die Sauer selbst, die aus den belgischen Ardennen kommt, führte ebenso wie die Our nur Niedrigwasser.

Der Pegel bei Wallendorf zeigte unter 60 cm an, 20-30 cm weniger als um diese Jahreszeit zu erwarten ist. Trotz des niedrigen Wasserstandes war die Sauer doch noch recht gut zu paddeln. Das Fahrwasser war deutlich zu erkennen und die großen flachen Felsen , die sonst nur knapp unter der Wasseroberfläche liegen, waren schon von weitem gut sichtbar.

Am Samstag wurde, wie schon seit etwa 6 Jahren, die Sauer von Wallendorf-Pont bis Echternach gepaddelt.
Trotz des niedrigen Wasserstandes war es eine der leichtesten Übungen für die gesamte Gruppe um Marcus und Sven.
Am Abend gab es bei unserer Jugend frische Hamburger, wiederum in den schon genannten Variationen. Dazu auch viel frischen Salat.








Da unser Freund Erwin bereits am Sonntag wieder nachhause fahren musste beschlossen wir die blaue "bleifrei-Tankstelle" bereits am Abend in geselliger Runde in Betrieb zu nehmen. Kenner wissen da Bescheid, Neulinge setzte die "Tankstelle" in Erstaunen. Alles in Allem, ein gemütlicher Abend nahm seinen Lauf.



Tags darauf, an Pfingstsonntag, wurde von Ettelbrück , aus der Alzette heraus, bis Wallendorf-Pont gepaddelt. Auf der Slalomstrecke konnten Tina und ein Teil unserer Jungen ihr Können im Parcours zeigen. Gelernt ist halt gelernt. Bei der schon im letzten Jahr vorbildlich eingerichteten Umsetzstelle haben fast alle ihre Boote umgetragen.
Das wegen Wassermangel abgeschottete Wehr der Mühle in Moestroff konnte nach Entfernung der obersten Planke gefahren werden. Anschließend wurde die Bohle selbstverständlich wieder eingesetzt.
Ebenso konnte man das Wehr in Bettendorf durch den schmalen Mindestablass mit Einern befahren.
So konnte dann Franziska, die jüngste Paddlerin im Einer, ganz stolz von ihren ersten beiden Wehrbefahrungen berichten. Im Großen und Ganzen eine schöne Tour.
Am Abend wurde bei der Jugend wiederum gegrillt. Die Erwachsenen haben sich, wie auch am Tag zuvor in einer gemütlichen Runde zusammen gefunden.






Nach der Mittagsrast in Moestroff hatte man nur noch wenige Kilometer bis zum Campingplatz in Wallendorf-Pont zu paddeln. Bald war man in Reisdorf und die letzten beiden Kilometer bis Wallendorf-Pont waren auch noch rasch geschafft.


Das war es dann auch schon mit der Paddelei. Am Montagmorgen wurde nach dem Frühstück abgebaut und anschließend die Rückreise angetreten. Die beiden "Macher" Marcus und Sven verabschiedeten sich schon am Tag zuvor in Reisdorf mit einem freundlichen "Servus - dann bis zum Nächstenmal".

Vielen Dank an Marcus der nicht nur die Organisation übernommen hatte sondern auch mit seinen Helfern unsere Jugend bestens versorgt hatte. Vielen Dank an alle die, wie auch immer, zum Gelingen der Pfingstfahrt 2017 beigetragen haben!

Text: Manfred Hofmann
Fotos: Reinhard Nagel, Jürgen Pahl, Erwin Wagner und M.Hofmann

Weitere Fotos, auch als Slide show unter folgendem Link

http://hofmann.zenfolio.com/p526398103
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