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Paddler-Gilde Ludwigshafen 1933 e.V.

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01.05.2017

Auf dem Rhein von Bingen nach Wellmich.

Auf dem Rhein von Bingen nach Wellmich.
Vereinsfahrt: Jugendliche und Erwachsene gemeinsam auf dem Fluss.

Während die einen sich auf den Tanz in den Mai freuen und es kaum erwarten können bis es soweit ist, war die Paddler-Gilde mit Jugendlichen und Erwachsenen auf dem Rhein unterwegs. Wer sich etwas informiert hatte konnte feststellen, dass es bei uns im Verein nur noch sogenannte Vereinsfahrten gibt. Das hat zum Ersten den Vorteil, dass sich Jugendliche und Erwachsene besser kennen lernen. Zweitens verstehen sich unser Wanderwart und Jugendwart seit langem recht gut, so dass wenn einer ausfällt, der andere gerne für ihn einspringt. Daher wurde diese Fahrt, die eigentlich Sven leiten wollte, von Marcus als Fahrtenleiter organisiert und durchgeführt.

Am Sonntagmorgen, dem 30. April, trafen sich 5 Erwachsene und 4 Jugendliche gegen 7.30 Uhr am Bootshaus um den Mannschaftscanadier und Einer-Kajaks zu verladen.
7 Erwachsene waren bereits vorher in Richtung Mittelrheintal gereist, um ein paar Tage auf Camping- bzw. Wohnmobil Stellplätzen im "Weltkulturerbe Mittelrheintal" zu verbringen.
Kurz nach 8.00 Uhr rollte der Vereinsbus und ein Pkw vom Bootshausgelände aus in Richtung Bingen.

An der Einsetzstelle angekommen warteten schon Buchheister´s auf uns. Bald darauf kamen auch Wolfgang und Holger mit ihren Booten bei uns an. Dann begann das Versetzen der Autos und somit eine lange Wartezeit, bis die Fahrer wieder hier waren.












Eine Ju 52, die uns im Laufe unserer Fahrt noch mehrmals überflog, sorgte für Abwechslung. Die "Tante Ju" wie sie einst mal liebevoll genannt wurde, startet vom Verkehrslandeplatz Frankfurt- Egelsbach zu Rundflügen über dem Mittelrheintal.

Gegen 12 Uhr konnte dann unsere gemeinsame Fahrt auf dem Rhein beginnen. Strahlender Sonnenschein, ein leicht blauweiß-bayerischer Himmel, nahezu Windstille bei ca. 16 ° C luden förmlich zum Paddeln ein.

Der Rhein wurde von uns im Bereich der Rüdesheimer Aue gequert und die Fahrt, durch das "Binger Loch", vorbei am Mäuseturm, rechtsuferig fortgesetzt. Hier beginnt eigentlich die schönste Flussstrecke, das Mittelrheintal. Vorbei an fast unzähligen Burgen und ehemaligen Zollstationen hat sich der Rhein zwischen Hunsrück und Taunus sein Bett tief eingegraben.





Vorbei ging es an Assmannshausen und Bacharach bis zur "Pfalz bei Kaub im Rhein", wo wir unsere Mittagsrast, wenn auch schon etwas spät, hielten. Wir mit dem Canadier wählten die ruhigere Variante auf der rechten Seite des "Kauber Werth´s" um zum Pfalzgrafenstein zu gelangen. Auf der linken Seite des Werth´s verläuft das "wilde Gefähr". Darin kann es bei Niedrigwasser, je nach Schiffsverkehr, schon mal etwas heftig werden.




Einen schönen Anblick bietet auch immer wieder der "Goethe", der letzte echte Schaufelraddampfer auf der Mittelrheinstrecke, wenn er vor dieser tollen Kulisse vorbeikommt.
Vor unserer Weiterfahrt folgte die nächste Überraschung. Die Autofähre Kaub verbindet normalerweise über die linksrheinische B 9 die Städte Oberwesel und Bacharach mit dem rechten Rheinufer. Erstaunlich war es schon, dass diese Fähre auch die Besucher der Pfalz bediente. Warum auch Immer?





Nach einer nicht all zu langen Rast ging es weiter flussabwärts in Richtung "Loreley". Marlon, unser Jüngster an Bord, konnte es kaum erwarten, den weltweit bekannten und berühmt- berüchtigten Felsen zu sehen. Gegen 15.00 Uhr war es dann soweit. Leider war kein Passagierdampfer in der Nähe der die "Loreley" intonierte, da war er doch schon mal ein bisschen enttäuscht. Vielleicht klappt es dann beim nächsten mal?




Vorbei am Loreley-Felsen, bei der engsten und tiefsten Stelle des Flusses überhaupt, ging es dann problemlos weiter, vorbei an Sankt Goar und Sankt Goarshausen. Immer schön rechtsufrig bis kurz vor Wellmich. Dort wurde der Rhein gequert und wir erreichten unser Ziel, die linksseitige Natorampe bei km 559 nach 32 gepaddelten Kilometern. (Die Zufahrt zur Rampe ist durch Leitplanken dauerhaft gesperrt. Kajaks können jedoch leicht übergehoben werden. Etwa 100 m weiter unterhalb befindet sich eine kleinere Rampe, die auch mit Pkw´s angefahren werden kann. Bitte jedoch die Zufahrt für DLRG und Feuerwehr frei halten.)
Das Verladen unserer Boote konnte nun auch gleich beginnen. Zwischenzeitlich war es bereits nach 16.00 Uhr geworden und die Rückreise wurde bald darauf angetreten.


Gegen 18.30 kamen wir am Bootshaus an. Nun galt es nur noch die Boote samt Ausrüstung abzuladen und zu verstauen, was dann auch relativ schnell, mit vereinten Kräften von statten ging.
Eine schöne Fahrt ging hiermit zu Ende. Jung und Alt waren dabei. Marlon mit 14 war der jüngste - Manfred mit 75 der älteste Paddler. Dazwischen waren sowohl bei Frauen als auch bei Männern alle Altersklassen vertreten.
Es wäre begrüßenswert, wenn diese gemeinsamen Fahrten weiterhin mit solch einer Beteiligung stattfinden könnten und auch weiterhin so schön verlaufen würden!

Dank allen die eine solche schöne Fahrt ermöglichten!

Text und Fotos: Manfred Hofmann

Sämtliche Fotos unter folgendem Link, auch als Dia-Schau
http://hofmann.zenfolio.com/p927443799
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