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Paddler-Gilde Ludwigshafen 1933 e.V.

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30.10.2016

Gemeinsame Herbstwanderung durch die Rheinaue.

Gemeinsame Herbstwanderung durch die Rheinaue.
Pfälzerwald-Verein und PGL zusammen unterwegs.


Zum fünften Mal wanderten die Mitglieder des Pfälzerwald-Verieins, Ortsgruppe Rheingönheim mit Mitgliedern der Paddler-Gilde gestern von Wendeschleife und Endhaltestelle der Straßenbahn in Rheingönheim zu unserem Bootshaus. Etwa 85 Teilnehmer, von Kleinen im Bollerwagen bis zu den Senioren beider Vereine war alles vertreten.



Das Wetter war am Samstag doch schon etwas eigenartig. Strahlte vor 12 Uhr die Sonne vom Himmel, zog sie sich gegen 13 Uhr wieder etwas zurück. Zwischenzeitlich war es trübe und dunstig geworden, auch hatte es etwas abgekühlt. Ein Wetter, so wurde von einigen der mitwandernden Frauen bestätigt, bei dem man nicht so recht wusste, was man anziehen solle. Immerhin, zumindest die beiden Wolfgang´s konnten wohl behütet in Richtung Bootshaus starten.


Unser gemeinsamer Weg führte zunächst entlang der Straßenbahntrasse bis zur K 7, die an der Ampelanlage gequert wurde. Dann vorbei am Denkmal für die Kriegsgefangenen und weiter in östlicher Richtung. Hier konnte man schon die einsetzende Herbstpracht an Bäumen und Sträuchern bewundern.


Der Hochwasserschutzdamm wurde erklommen und es ging hinein in den Auwald, wo alsbald der Rehbach überquert wurde.


Kurz danach, immer noch dem Rhein-Rad-Wanderweg folgend, führte uns der Weg durch den Auwald. Hier wähnte man sich in einem Tunnel aus Bäumen und Büschen, der den Wald bei der Kurve der K 7 am Kiefschen Weiher wieder verlässt.


An der Kurve der K 7 angekommen tut sich einem ein Bild auf, das von den Radfahrern so nicht gesehen werden kann. Sie befinden sich unterhalb der Höhe des Hochwasserschutzdammes, der hier auch zugleich Straßendamm ist. Autofahrer müssen sich hier auf die rechtwinkelige Kurve der K 7 konzentrieren und können nicht die Herbstfarben des Auwaldes bewundern.


Weiter ging es dann auf dem Radweg um den Kief herum in Richtung Bootshaus. Von hier aus sind noch genau 2,5 Kilometer bis zum Ziel zu wandern. Auch hier tun sich einem noch wunderschöne Einblicke auf die man als Rad- oder Autofahrer nicht oder kaum zu Gesicht bekommt.

Gegen 15.45 Uhr hatten dann auch schon die letzten Wanderer das Boothausgelände erreicht. Man hatte sich nicht sonderlich beeilt, denn nachdem wir den Auwald verlassen hatte kam die Sonne hervor und machten den restlichen Weg zum Bootshaus zu einem wahren Vergnügen.

In der alten Bootshalle und auch im Freiland war man bestens vorbereitet. Tische und Bänke waren drinnen und draußen aufgestellt. Die Tische waren, der Jahreszeit angepasst, mit bunten Decken belegt. Für das leibliche Wohl war mit pfälzer Hausmannskost bestens gesorgt. Es gab Leberknödel. Saumagen und Bratwurst, dazu Sauerkraut und Brot. Dazu wie üblich Getränke jeglicher Art. Die Schlange die anstand um Speisen und Getränke zu kaufen wollte kaum abnehmen. Aber das Warten hier war recht kurzweilig, spielte doch Drehorgel-Heinrich aus Ruchheim wiederum uneigennützig mit seiner Drehorgel auf. Die Spenden die er von Verein und Wanderern erhielt gibt er an die Suppenküche Ludwigshafen weiter. Dafür vielen herzlichenDank!

Besonders begeisterte das Stockbrot backen am offenen Feuer nicht nur die jüngsten Wanderer sondern auch die nicht mehr ganz so jungen.


Im Großen und Ganzen verlief das nach der Wanderung sich anfügende "gemütliche Beisammensein" schön harmonisch. Man lernt sich mit der Zeit immer besser kennen und kann sich folglich recht angenehm miteinander unterhalten.

Um 19.15 Uhr wurde offiziell von denen, die nicht schon aus welchen Gründen auch immer früher gehen mussten, der Rückmarsch angetreten. Ausgestattet mit brennenden Fackeln ging es dann den gleichen Weg zurück nach Rheingönheim, wo man gegen 20.45 Uhr ankam.
Ein schöner gemeinsam verbrachter Nachmittag und Abend ging damit zu Ende.


Ein herzliches Dankeschön an all jene die mit ihrer Arbeit zum Gelingen dieser gemeinsamen Veranstaltung beider Vereine beigetragen haben. Sei es durch die Organisation oder durch Arbeiten hinter dem Tresen, in der Küche an Kessel und Pfanne oder bei Aufbau und Dekoration.
Nochmals danke an alle!

Text: Manfred Hofmann
Fotos: Monika Birkholz, PWV , M.Hofmann

Weitere Bilder unter dem nun folgenden Zehnfolio-Link
http://hofmann.zenfolio.com/p74153794
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