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Paddler-Gilde Ludwigshafen 1933 e.V.

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Freundschaftsfahrt der Kanuverbände 2016.

Freundschaftsfahrt der Kanuverbände 2016.
Vereine aus vier Kanu - Verbänden waren vom 05. bis zum 07. August 2016 bei der Paddler-Gilde Ludwigshafen zu Gast.

45 Paddlerinnen und Paddler hatten sich zur Teilnahme an allen drei Veranstaltungstagen gemeldet. Etwa 15 weitere Kanuten waren am Sonntag als Tagesgäste erschienen. Insgesamt etwa 60 Wassersportbegeisterte aus folgenden Kanu-Verbänden nahmen an dem Event teil.
Sie kamen vom Kanu-Verband Baden-Württemberg, dem Kanu-Verband Rheinhessen, dem Saarländischen Kanu-Bund und dem Pfälzischen Kanu-Verband als Gastgeber.


Da unser Wanderwart, Sven Brug wegen Baumaßnahmen am Eigenheim, wie ursprünglich geplant diese Veranstaltung nicht selbst leiten konnte, sprang für ihn unser Kassenwart Wolfgang Kail, der bei vielen Kanu-Triathlons erprobte Organisator, dankenswerterweise ein.
So wurde dann dieses Ereignis im Vorfeld bestens geplant und auch die Durchführung dieses nicht alltäglichen Ereignisses klappte, wie nicht anders zu erwarten, vorzüglich. Alles war wohl durchdacht.
Wie vorgesehen konnte Wolfgang gegen 9.00 Uhr die anwesender Teilnehmer im Namen unseres Vereines begrüßen. Insbesondere erwähnte er zwei Kanuten die aus Basel angereist waren. Nach ihm ergriff unsere Verbandswanderwartin Petra Dueborgdioe, besser als Susi bekannt, das Wort für den Pfälzischen Kanu-Verband und bedankte sich unter anderem auch dafür, dass sich die Paddler-Gilde als Ausrichter dieses Treffens zur Verfügung gestellt hatte. Auch unser Nachbarverein, der Eisenbahner Sportverein Ludwigshafen Abt. Kanu kooperierte mit uns und hätte sein Gelände bei Bedarf für Übernachtungsgäste zur Verfügung gestellt. Hierfür ein großes Dankeschön.
Peter Groß wies dann die Teilnehmer der Freundschaftsfahrt auf Details der Fahrt hin. Er machte in seiner lockeren Art auf die Wasserschutzpolizeiverordnung für Bundeswasserstraßen aufmerksam, beschrieb ganz kurz die markanten Stellen während er Fahrt selbst und vergaß auch nicht nochmals auf die Schwimmwesten-Tragepflicht bei Verbandsveranstaltungen hinzuweisen.

Gegen 10.00 Uhr fuhr der Konvoi, bestehend aus unseren Vereinsbussen mit Bootstransport-Anhängern und zahlreichen Privatfahrzeugen, zum Teil auch mit Anhängern oder mit Booten auf den Pkws, in Richtung Berghäuser Altrhein . Eine moderate Geschwindigkeit war während der Fahrt angesagt, so dass auch die hinteren Fahrzeug wegen eines eventuellen Ziehharmonika-Effekts nicht ständig schneller fahren musste und dass uns auch keiner an Ampeln und bei nicht vorfahrtberechtigten Straßen verloren ging. Auch das Kolonnenfahren muss verstanden sein.

Gegen 10.30 Uhr wurde die Einsetzstelle am Berghäuser Altrhein erreicht. Sofort wurde mit dem Abladen begonnen, man sah hier die Routiniers am Werk und so war es möglich, dass die ersten kleineren Einheiten in Eigenregie nach einem gemeinsamen dreifachen kräftigen Ahoi gegen 11.00 Uhr in Richtung Speyer lospaddeln konnten.





Etwas mehr Aufmerksamkeit als die kleinen Gruppen die nun schon los gefahren waren erregte Volker, der Stand - up Paddler mit seinem SUP - Board. Standing-up-Paddling ist in. So paddelte auch Volker auf seinem Board die an beiden Tagen vorgesehenen Strecken auf dem Rhein problemlos mit.


Nach Speyer wurde bald die Autobahnbrücke der A 61 erreicht. Von hier aus war es nicht mehr all zu weit bis zur Einfahrt in das Ketscher Altwasser. Der Ketscher, wie er vereinfacht im Volksmund genannt wird, ist 5,8 km lang, ständig durchflossen und auch einer der schönsten Altwässer auf der badischen Seite.
Am Ende des Altrheines wurde zügig der Strom gequert, so dass wir auf unserem ehemaligen Zeltplatz-Gelände auf dem Koller Mittagsrast halten konnten. Keiner von den anwesenden Paddlern konnte verstehen, warum wir, ebenso wie die KGN oder der LKC ihre Plätze räumen mussten.

Nach der Mittagsrast ging es dann zügig in Richtung Bootshaus weiter. Die letzten knapp 9 km waren schnell herunter gepaddelt. Als alle Paddlerinnen und Paddler unser Vereinsgelände erreicht hatten, wurden nach einer angemessenen Frist die an der Einsatzstelle verbliebenen Autos mit dem Vereinsbus zurück geholt.

Zum Abendessen gab ein Nudelgericht, wahlweise mit Tomaten- oder mit einer Hackfleischsauce. Das Team um Günter Vohwinkel hatte wiederum Hervorragendes geleistet.
Anschließend war dann, am und ums Lagerfeuer herum, gemütliches Beisammensein angesagt. Das Wetter spielte mit und bei einer angenehmen Temperatur konnte doch recht lange draussen gesessen werden.

Am Sonntag wiederum ein ähnliches Prozedere. Nur diesmal stromabwärts. Gefahren werden sollte bis Rheindürkheim. Alle erforderlichen Fahrzeuge und Hänger wurden an der Natorampe beim Gasthaus "Rheinperle" abgestellt, die Fahrer dann wiederum mit dem Vereinsbus oder im Pkw zurückgebracht.




Zwischenzeitlich wurden die Boote oberhalb unserer Treppe auf dem Rheinvorland abgelegt, so dass gegen 11.00 Uhr mit dem Einbooten begonnen werden konnte.
Peter hatte darauf hingewiesen, dass wegen des immer noch guten Wasserstandes die große Kiesbank etwa 500 m hinter der Doppelrampe überflutet sein könnte, (Ausstieg zu den Bootshäusern des KCF und den Naturfreunden Oppau) Auch, so sagte er, wäre auf der Doppelrampe genügen Platz, so dass alle Boote in der Mittagspause dort abgelegt werden könnten.
Gegen 11.30 gingen dann Karle von den Freiburger Faltboot Fahrern und ich als Nachhut und somit als letzte aufs Wasser.



Bei wunderbarem Paddelwetter ging es zunächst am Mannheimer Strandbad, dann an der Parkinsel und an der Rheingalerie vorbei. Die "Hemshofschachtel" wurde bei glattem Wasser passiert. Links das Werksgelände der BASF SE, rechts Mannheims Speicherstadt mit frischem Anstrich. Des weiteren paddelte man rechts an der Neckarmündung und links am Landeshafen vorbei. Kurz nachdem die Brücke der A 6 erreicht war, kam auch schon die Doppelrampe hinter dem Hofgut Petersau in Sicht. Diese zwei Rampen wurde dann zur Mittagspause genutzt. Die große Kiesbank etwas stromabwärts war allerdings noch etwa eine Bootslänge frei aber niemand kam auf die Idee ein paar Meter weiter zu paddeln um nachzusehen.
Das war der einzige Kritikpunkt während des ganzen Events, der letztendlich bei der Fahrtenleitung landete. Im Nachhinein ist man ja bekanntlich immer etwas klüger.


Nach der Mittagspause erreichte man die Nibelungen- und Domstadt Worms. Am linken Ufer unterhalb der Brücke steht auch das Denkmal des Hagen von Tronje, der nicht nur den Recken Siegfried ermordet haben sondern auch den Nibelungenschatz im Rhein versenkt haben soll. Weiter ging es an dem schönen Industriegebäude der Legemehlfabrik und dem ständig wachsenden Industriegebiet der Stadt Worms vorbei. Ab hier konnte man linksrheinisch schon die Aussetzstelle vor Rheindürkheim, mit dem charakteristischen Gebäude der "Rheinperle" hinter den Nato-Rampen sehen. Kurz vor 15.00 Uhr kam ich, als "der letzte Mann", dort an und wurde von den saarländischen Paddelkameraden, beinahe noch im Boot sitzend, aus dem Wasser gehievt.
Die Boote waren schnell verladen. Einige Paddelfreunde fuhren wegen einer zu weiten Rückreise von hier aus direkt nach Hause. Auf die, die noch mit zur Paddler-Gilde kamen, wartete noch Kaffee und selbst gebackener Kuchen.

Somit nahm auch diese Freundschaftsfahrt der Kanuverbände im Südwesten unserer Republik ein allseits zufrieden stellendes Ende.

Ein großes Dankeschön geht an Wolfgang dem Organisator und Leiter dieses Events, sowie an all seine genannten und ungenannten Helfer, ohne die eine solche Veranstaltung nicht durchzuführen wäre.

Text: Manfred Hofmann
Fotos: Jürgen Pahl, Claus Peter Voelcker und HoMa

Weitere Fotos, auch als Diashow und zum Herunterladen findet ihr unter dem beigefügten Zenfolio-Link:

http://hofmann.zenfolio.com/p729442350

Viel Freude daran wünscht euch Manfred!
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