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Paddler-Gilde Ludwigshafen 1933 e.V.

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04.05.2016

Auf dem Rehbach

Auf dem Rehbach
Von der Rennbahnstraße in Haßloch zum Bootshaus.

Nicht überall sieht der Rehbach so aus wie auf dem Titelbild im Böhler Wald. Auch wenn man sich auf der Brücke, die in der Nähe des Böhler Waldes den Rehbach überquert, flussaufwärts wendet, kommt man zu einem ansprechenden Bild.


Die beiden Bilder entstanden etwa zur gleichen Zeit in der der Rehbach am Sonntag dem 24. Mai von unseren Vereinsmitgliedern befahren wurde.
Drei Erwachsene, Jugendwart, Wanderwart und Kassenwart unseres Vereins sowie vier unserer Jugendlichen starteten gegen 10 Uhr mit Bus und Hänger in Richtung Hassloch. Reinhard fuhr, wie schon so oft, wieder den Bus, so dass keine Rückholaktion erforderlich war.
Gegen 11 Uhr konnte dann, im wahrsten Sinne des Wortes, direkt von der Rennbahnstraße aus gestartet werden.



Das Wetter machte am Sonntagmorgen noch einen stabilen Eindruck. Die Temperatur lag etwa bei 6-8° C. Das war eigentlich kein Problem, ist man doch entsprechend ausgerüstet. Der Bach hatte einen sehr guten Wasserstand und so konnte es dann auch recht flott vorangehen.

Im Wald zwischen Böhl und Iggelheim kam es dann zum ersten Mal richtig dicke. Nicht nur, dass zu allem Übel auch noch Nieselregen eingesetzt hatte, versperrte ein in den Bach gestürzter Baum mit seiner Krone die Weiterfahrt. Ein paar Äste konnten, dank mitgeführter Handsäge, abgetrennt und so die Weiterfahrt ermöglicht werden. Bedauerlich sind jedoch die "Zeichen der Zivilisation", die sich vor solchen natürlichen Hindernissen sammeln.



Die Schütze an den Mühlenwehren waren gezogen, aber bei dem Wasserstand nicht hoch genug um eine freie Fahrt zu gewähren. Es musste sich regelrecht unter dem Schütz "hindurchgedrückt" werden.
Das Wetter wurde dann immer schlechter, ein eisiger Wind kam auf. Und mit dem Wind kurz vor dem Ortseingang Schifferstadt waren es dann noch zwei kräftige Graupelschauer, die das Paddeln nicht gerade zum Vergnügen machten. Die gefühlte Temperatur lag dann nahe der Frostgrenze.
Zu einer ausgiebigen Mittagspause am Spielplatz in Schifferstadt hatte dann auch keiner so richtig Lust. Man wollte eigentlich nur so schnell wie möglich weiter.




Allmählich wurde das Wetter wieder etwas besser, so dass es dann schon mal so gegen 15 Uhr zu einem kleinen Snack während einer Paddelpause auf dem Bach reichte.



Die Fahrt konnte dann, vorbei an der Rehhütte und dem Wildpark Rheingönheim, bis zur Pumpstation am Hochwasser-Schutzdamm gehen. Dort wurde über die Straße umgesetzt und im Unterwasser durch den Auwald bis zur Rehbachmündung gepaddelt. Anschließend ging es gegen die Strömung noch eineinhalb Kilometer den Rhein bis zum Kief´schen Weiher hoch. An dessen Ufer entlang wurde dann weiter bis zu unserer Treppe gepaddelt. Dort kam man genau gegen 17.00 Uhr wohlbehalten aber doch schon etwas müde an.

Eine nicht alltägliche Paddeltour auf dem Rehbach ging somit zu Ende und wird manchen noch lange als eine "weißt du noch Fahrt" in Erinnerung bleiben.






Text: M. Hofmann nach Informationen von Marcus Kempf
Fotos: Sven Brug, M.Hofmann
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