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Paddler-Gilde Ludwigshafen 1933 e.V.

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14.02.2016

Seniorengymnastik bei der Paddlergilde

Seniorengymnastik bei der Paddlergilde
Immer wieder Dienstags ..... von 17.30 bis 18.15 Uhr!

Seit gut fünf Jahren Jahren treffen sich regelmäßig Seniorinnen und Senioren unseres Vereins am Dienstag in der Trainingshalle zur Gymnastik. Die Seniorengymnastik ging aus der Rückenschule, die seit Ende 2010 unter der Leitung von Gisele Neff angeboten wurde, hervor. Mittlerweile hat sich Dieter Neff als Übungsleiter in verschiedensten Fortbildungskursen auf seniorengerechte Gymnastik spezialisiert.


Bei der Sitzgymnastik wird zum Beispiel, wie hier gezeigt, mit dem Gummiband und kleinen Hanteln geübt. Dabei werden fast sämtliche Muskeln des Körpers gefordert. Eine Übung die eigentlich recht harmlos aussieht aber doch ganz schön anstrengend sein kann. Ein vorhergehendes Aufwärmen der Muskeln ist daher unerlässlich.

Die meisten der aktiven Senioren sind schon seit Anfang an mit dabei. Die ältesten Teilnehmer haben bereits die 80 überschritten. Der größte Anteil der Seniorensportler hat bei Altersangaben die 7 schon vorne stehen, einige wenige stehen "kurz" vor ihrem 70. Geburtstag. Die Stimmung während der Übungsstunden ist ruhig und gelassen, einfach dem Alter angepasst. Jeder tut nur das was er kann.



Es wird nicht nur mit Kraft gearbeitet auch die Geschicklichkeit spielt bei unseren Übungen eine große Rolle. So zum Beispiel bei Übungen mit dem Softball. Bei den verschiedensten Haltungen der Arme wird nicht nur unter anderem die Sensibilität der Finger gefordert. Ein besonderes Augenmerk wird bei sämtlichen Übungen auch auf eine ruhige und gleichmäßige Atmung gelegt. Nach jeder Übung werden die beanspruchten Glieder wiederum kurz "ausgeschüttelt".



Einfache aber recht effektive Sportgeräte, die sich ein jeder selbst herstellen kann, sind der Gymnastikstab oder die mit einem Kilo Sand gefüllte Papprolle. Mit beiden Geräten werden sowohl Geschicklichkeits- als auch Muskeltraining durchgeführt. Was so harmlos und lässig aussieht kann nach einigen Minuten ganz schön anstrengend sein. Aber wie schon erwähnt, jede(r) tut nur das was sie/er kann.
Es ist keine Schande zwischendurch mal zu sagen: "das kann ich nicht, da macht mein Kreuz nicht mit" oder etwa "da sagt meine rechte/linke Schulter laut nein dazu".






Dass unsere Seniorengymnastik auch in der Öffentlichkeit Anerkennung erfährt, zeigt unsere Teilnahme an der Aktionswoche im Oktober 2015, "Sport und Bewegung für Menschen mit Krebs". Unsere Teilnahme wurde in der Presse angezeigt. 18 Teilnehmer waren bei diesem Training zugegen. Alle erhielten eine Erinnerungs-Urkunde.

Natürlich sind die "alten Recken" nicht nur auf die hier vorgestellten Möglichkeiten beschränkt. Nahezu alle Geräte, die bei der Paddler-Gilde vorhanden sind, kommen zum Einsatz. Ob Reifen, Gymnastikbälle, Bock und Bank, Springseile, einfach alles außer den Schwingstäben wird periodisch beim Training verwendet. (Schwingstäbe könnten bei alten Gelenken bei unsachgemäßer Handhabung eventuell mehr Schaden anrichten als Gutes tun.) Gelegentlich wird auch ein richtiges Zirkeltraining mit bis zu 14 Stationen aufgebaut. Das gehen wir dann jedoch sehr ruhig und besonnen an.

Oft, zum Schluss unserer Übungsstunde, die immer exakt 45 min dauert, geht es noch einmal unter den Schirm. Der Schirm wird auf dem Boden ausgelegt und dann mehrmals von allen nach einer schönen Rumpfbeuge mit Schwung nach oben befördert. Diese abschließende Übung erreicht 2 Ziele: Die Wirbelsäule wird nochmals getestet und gleichzeitig das Miteinander, im wahrsten Sinne des Wortes, vertieft.


Dass bei unserer Gymnastikstunde nicht alles so todernst genommen wird, zeigt das sich anschließende gemütliche Beisammensein, das dann noch bis zu etwa einer Stunde dauern kann.

Wir selbst würden uns freuen, wenn der oder die eine noch dazukommen könnte. Wir sind nach allen Seiten offen! Er oder sie muss nicht gerade unseren Altersdurschnitt erhöhen. Bei uns ist mit natürlichem Schwund zu rechnen und es wäre wirklich schade, wenn so eine Geschichte mangels "Nachwuchses" den Bach runter gehen würde.

Dann auf ein Neues nach Turnvater Jahn: "Frisch, Fromm, Fröhlich, Frei". ... oder frei nach Dieter: "auf gehts, net hänge losse!




Text und Fotos: Manfred Hofmann
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