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Paddler-Gilde Ludwigshafen 1933 e.V.

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07.12.2015

Nikolausfahrt des Kanu-Verbandes Baden-Württemberg

Nikolausfahrt des Kanu-Verbandes Baden-Württemberg
Die Paddler-Gilde war wiederum vertreten.

Zum x-ten mal hatte Gerhard Maier von der Kanu Gesellschaft Mannheim diese traditionelle Fahrt für den Sportkreis Mannheim ausgeschrieben. Auch wir waren wieder dabei. Wir waren diesmal nur zu fünft, denn einige Sportkameradinnen und -kameraden waren krankheitshalber ausgefallen.
Das wirkte sich auch auf den Ablauf unserer Fahrt aus. Um 8.15 Uhr waren wir laut Plan alle am Bootshaus. Da es nur zwei Zweier und meinen Einer zu verladen gab, waren wir in kürzester Zeit fertig und konnten los fahren. Hanno fuhr den Bus, so dass wir nicht verstellen mussten. Unterwegs wurde schon der Beschluss gefasst am Berghäuser Altrhein einzusetzen. Wir waren halt einfach zu früh dran und wären sicher schon vor der ausgeschriebene Zeit am Ölhafen Speyer, bei Stromkilometer 399, angekommen. So kam es, dass unsere kleine Gruppe schon um 10.00 Uhr am Berghäuser Altrhein auf dem Wasser war.

Natürlich ging dann nicht alles ganz so schnell wie es sich anhört. Da es sich um die Nikolausfahrt handelte mussten noch einige Einstellung am Boot vorgenommen werden. Zumindest sollte es unser Nikolaus doch recht bequem haben.



Mit etwas Geduld geht alles und kurz darauf konnten wir uns für die Nachwelt zum Gruppenbild aufstellen.



Am Morgen zeigte das Thermometer noch so um die 4°C, jedoch wurde es sehr schnell spürbar wärmer. Es war einfach zu warm für die Jahreszeit. Wir waren zwar alle schon einigermaßen leicht angezogen und hatten dadurch mit der Temperatur keine Problem. Die Sonne schien bei strahlend blauem Himmel und absoluter Windstille. Jahreszeitlich gefühlt: Frühling!


Eine halbe Stunde später, nach unserer Abfahrt am Berghäuser Altrhein, waren wir bei der Kiesbank oberhalb der Einfahrt zum Ölhafen Speyer angekommen. Einige Nikolause waren dort schon eingetroffen und drängelten sich um den Tisch mit den Heißgetränken. Ein Spaßvogel fragte dann auch schon:"Habt ihr nichts Kaltes zu trinken?" Man kennt sich untereinander und kann immer mit dem Einen oder Anderen reden. Themen zum Bereden finden sich immer genügend. Hier trifft sich wie eh und je seit Jahren immer wieder der "harte Kern".


Pünktlich, wie immer, rief Gerhard Maier mit ein paar Tönen aus seiner Tröte die Nikolausfahrer zusammen. In seiner kurzen Rede sagte er, dass nahezu 100 Paddlerinnen und Paddler aus ganz Baden-Württemberg und aus der Pfalz an der Fahrt teilnehmen. Des weiteren wies er noch auf die Bundeswasserstraßenverordnung hin, bevor er die Paddler mit einem dreifach kräftigen Ahoi auf die Reise schickte.



Da wir bei unserer Ankunft einen guten Liegeplatz für unsere Boote ausgesucht hatten, kamen wir auch als einige der Ersten aufs Wasser. Nach und nach reifte unterwegs der Gedanke, bei dem einen oder anderen zwar etwas zögerlicher, bei diesem tollen Wetter doch noch das Ketscher Altwasser zu durchpaddeln.



Etwas oberhalb des Ketscher Altrheines überholten wir einen Nikolaus der als stunt up - Paddler unterwegs war. Und das mit sehr viel Gefühl, wie er selbst bestätigte.


Kurz vor ein Uhr waren wir dann alle beim Wassersportverein Brühl eingetroffen, wo wir bestens mit einem deftigen Eintopf, mit und ohne Wurst sowie mit Kaffee und Kuchen versorgt wurden. Bald darauf machten sich die ersten Paddler auf den Weg, da sie zu ihren Bootshäusern doch noch verschieden lange Strecken zu paddeln hatten. Wir ließen es gemütlich angehen und kamen so gegen 14.00 Uhr aufs Wasser um gleich darauf unseren ehemaligen Zeltplatz auf dem Koller zu passieren. Schon jetzt bot unsere Kollerhütte einen traurigen Anblick. Der Abriss hat schon begonnen und bald wird von der Hütte nichts mehr zu sehen sein.



Entgegen jedem Wetterbericht waren nun doch noch Wolken aufgekommen. Es sah zunächst ganz so aus als könnte es von oben her etwas feucht werden. Das Ganze entpuppte sich glücklicherweise nur um einen etwa fünf Kilometer breiten Wolkenstreifen, denn hinter und vor uns konnten wir immer das dort einfallende Sonnenlicht erkennen.


Um 15.30 Uhr waren wir dann, bei wiederum strahlendem Sonnenschein, an unserem Bootshaus angekommen.
Die Boote wurden gereinigt und verstaut, der Nachhauseweg konnte angetreten werden.
Ein wunderbarer Paddeltag mit idealen Wetterbedingungen, wie sie eigentlich am 6. Dezember, dem Nikolaustag nicht zu erwarten waren, ging somit zu Ende.

Text und Fotos: Manfred Hofmann

Weitere Fotos, auch als Diaschau unter folgendem Link:
http://hofmann.zenfolio.com/p296320340
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