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Paddler-Gilde Ludwigshafen 1933 e.V.

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16.06.2015

Familienfahrt der Paddler-Gilde auf Ill und Krummem Rhein (F)

Familienfahrt der Paddler-Gilde auf Ill und Krummem Rhein (F)
Vom 04. bis zum 7. Juni wurde im Elsass gepaddelt - Frank Buchheister leitete diese Fahrt

Wie in den vergangenen Jahren fand auch die diesjährige Familienfahrt am verlängerten Fronleichnam-Wochenende statt. 24 Paddelbegeisterte machten sich bereits am Mittwoch auf nach Kehl, wo wir auf dem DCC Campingpark wieder ein schönes Gelände für uns hatten. Wie immer war es sehr nett, sehr schön und sehr sauber!


Donnerstags machten sich dann 21 Paddlerinnen und Paddler bei herrlichem Sonnenschein und warmem Wetter auf nach Illhäusern im Elsass, um von dort die Ill bis Ebersmünster zu paddeln (22 km). Aufgrund des recht niedrigen Wasserstandes war die Strömung des Flusses etwas gemächlicher als gewohnt, sodass die Fahrt insgesamt etwas länger dauerte. In Sélestat (Schlettstadt), bei der Slalomstrecke, wurde Pause gemacht.




Wer vom Paddeln nicht genug bekommen konnte, konnte hier noch etwas Wildwasserfahren üben.




Das Wehr mit Schleuse und Fischaufstieg kurz vor Ehnwihr haben wir umtragen, da die Handbedienung der Schleuse offensichtlich nur für ganz Geduldige ausgelegt ist. Und unser Leben musste ja auch mal weiter gehen.


So manchem knurrte bereits nach dem Aussetzen in Ebersmünster der Magen, aber es mussten erst noch die Autos für die Rückfahrt nachgeholt werden - aber in Kehl wartete der Grill....





Am Freitag ging es dann für 18 Teilnehmer nach Plobsheim, südlich von Strasbourg. Von dort aus befuhren wir den Krummen Rhein bis zum Jugendclub von Strasbourg (Kletterwand), wo dieser in die Ill mündet.
Der Krumme Rhein ist ein recht schmales Flüsschen, das sich meist unter einem fast geschlossenen Blätterdach durch die Rheinaue windet.


Die Rheinaue ist wie auch bei uns Landschaftsschutzgebiet und dies birgt einerseits immer die Gefahr von Verhauen. Die drei vorhandenen Verhaue waren aber recht gut fahrbar; andererseits boten die vielen Bäume auch sehr willkommenen Schatten bei wiederum herrlichstem Sonnenschein und recht warmen Temperaturen. Wem diese Abkühlung nicht ausreichte, brauchte sich nur in die Nähe unserer Jugend zu begeben um dort manchmal, völlig umsonst, geduscht zu werden.


Bei beiden Wehren im Krummen Rhein waren die Handschleusen, wie zuvor erkundet bzw. in Fahrtenbeschreibungen beschrieben, defekt. Beide Wehre waren links gut zu umtragen. Allerdings wurden wir an der ersten Schleuse von einer großen Anzahl Jugendlicher überrascht, die sich in Kajaks und Canadiern des ASCPA (Straßburger Jugendclub) von hier aufmachten den Krummen Rhein zu bevölkern. Mancher fühlte sich an die Ardeche erinnert, wo man an Ferientagen aufgrund der Vielzahl von Booten manchmal das Wasser kaum sehen kann. Aber zum Glück hat sich das Ganze später doch etwas verlaufen, sodass wir vom Wasser aus manch einen Blick auf die eine oder andere schöne Straßburger Villa werfen konnten.





Samstag war offizieller Ruhetag, was den harten Kern natürlich nicht davon abhalten konnte aufs Wasser zu gehen. Fünf Teilnehmer fuhren nach Hüningen zum Wildwasserkanal um dort das Wildwasserfahren zu üben.




13 Teilnehmer folgten der Empfehlung des Campingplatzwartes und fuhren mit den Booten zum Baggersee nach Kork. Einige genossen einfach das tolle Wetter am Strand, andere übten Kenterrollen, fuhren zur Affenschaukel oder versenkten den einen oder anderen Paddelkollegen.
Abends waren wir dann zum Glück alle wieder vollzählig und gingen im Campingplatz-Restaurant zum gemütlichen Essen.





Sonntags war dann für einige schon Rückreisetag. Neun Teilnehmer fanden aber noch die Kraft und Lust an der letzten Tour der Familienfahrt teilzunehmen. Startpunkt war die Kehler Paddler-Gilde, wo wir herzlich empfangen wurden und auch deren Einsetzstelle im Kehlet Hafen benutzen durften. ( An dieser Stelle einen Gruß und herzlichen Dank nach Kehl!)




Aus dem Kehler Hafen heraus ging es zunächst rheinabwärts in den Straßburger Hafen zur Nordschleuse. Hier hatten wir offensichtlich ziemliches Glück, denn die Schleuse war aufgrund technischer Defekte an einem der beiden Schleusentore offiziell (soweit unsere Französischkenntnisse dies zuließen... ) außer Betrieb. Nach einiger Wartezeit wurden wir aber trotzdem geschleust - das Umtragen, vor allem das Aussteigen im Hafen, wäre sehr mühsam geworden!




Danach ging es vorbei am Europaparlament mit dort campierenden "Euroskeptigern" zum nächsten Wehr, wo wir nach rechts in die Ill umsetzten. Ab hier paddelten wir gemütlich (mancher saß recht "gechillt" im Boot) die insgesamt 21 Kilometer bis zu unserem Ausstieg in La Wanzenau.



Insgesamt war es eine wunderschöne Fahrt und ich danke allen, die zum Gelingen der Fahrt beigetragen haben oder "einfach nur dabei waren " !!

Frank Buchheister

Text: Frank Buchheister
Fotos: Frank Buchheister, Manfred Hofmann, Reinhard Nagel, Harald Kempf, Claus-Peter Voelcker
Bildauswahl und Bildbearbeitung: M. Hofmann

Weitere Fotos auch als Diaschau, unter folgendem Link:

http://hofmann.zenfolio.com/p892012216
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