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Paddler-Gilde Ludwigshafen 1933 e.V.

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02.07.2014

Süddeutsches Holzcanadier-Treffen bei der PGL

Süddeutsches Holzcanadier-Treffen  bei der PGL
Ein nicht alltägliches Ereignis auf unserem Gelände

Zum dritten mal trafen sich Canadierfahrer aus ganz Deutschland zum Holzcanadier-Treffen vom Freitag dem 27. Juni bis Sonntag dem 29. Juni, unter der Regie von Bernd Schneider und Hanno Deffner, auf unserem Bootshausgelände. Sie kamen aus allen Richtungen so zum Beispiel aus Cottbus und Potsdam, aus Hessen und vom Bodensee. Den weitesten Reiseweg hatte wohl ein Canadier-Freak der aus Graz in der Steiermark (Österreich) kam. Er war auch schon vor dem eigentlichen Anreisetag, dem Freitag, bei uns eingetroffen.

Sehenswert die wunderbar in Handarbeit gefertigten Canadier-Typen. Da war doch so ziemlich alles vertreten. Ein Birkenrinden-Canoe, ohne jegliche Schrauben oder Nägel , nur mit natürlichen Materialien gebaut, war auch dabei.


Die Vielzahl der gezeigten, ebenfalls alle in Handarbeit gefertigten Paddel, war sehenswert. Jedes Paddel in seiner Ausführung ein Unikat .


Am Freitagabend, nach dem die meisten Teilnehmer schon eingetroffen und die ersten "Fachgespräche" beendet waren, ging es zum gemütlichenTeil über. Stilgerecht spielte eine Blues- und Folkband auf.

Am Samstagmorgen nach dem Frühstück wurden die Vorbereitungen zur gemeinsamen Ausfahrt getroffen.
Mussten die empfindlichen Boote doch mit größter Vorsicht verladen werden. Schließlich war alles gut verstaut und es konnte los gehen.

Gegen 11.30 Uhr trafen dann die 12 Canadier, die an der Ausfahrt teilnahmen, am Otterstädter Altrhein ein. Die Boote wurden an der Rampe zu Wasser gelassen, so dass gegen 12.00 Uhr die gemeinsame Tour beginnen konnte, jedoch nicht ohne vorher das Tandem-Boot von Hans-Georg Wagner zünftig zu taufen. Hans-Georg ist ein wahrer Holzkünstler und auch Erbauer seiner sehenswerten Boote.






Die Fahrt ging nun über den Otterstädter Altrhein bis zu dessen Ende. Dort wurden die Boote wiederum auf die mitgeführten Bootswagen verladen und über Land bis zum Reffenthaler Altrhein versetzt. Eine doch nicht alltägliche Tour, die nur noch von wenigen Paddlern durchgeführt wird. Bernd hatte schon am Freitag die jeweiligen Aussetzstellen mit Schildern markiert, so dass keiner in den verzweigten Armen des Altwassers verloren gehen konnte.

Mittlerweile war auch etwas Regen aufgekommen, was jedoch die Freude an der Tour nicht ernsthaft trüben konnte.




Bevor die Ausfahrt fortgesetzt wurde, wurde im Raffenthaler Altwasser noch eine Pause eingelegt. Die dem Campingplatz vorgelagerte Kiesbank bietet hierfür eine ideale Möglichkeit.




An der Mündung des Reffenthaler Altrheines wurde der Rhein gequert und in den Kescher Altrhein eingefahren. Der Ketscher Altrhein, knapp sechs Kilometer lang, ist auf Grund seiner Strömung relativ rasch zu durchfahren.


Nach dem verlassen des Ketscher Altwassers ging es vorbei an unserem Campingplatz auf dem Koller sowie an der Fähre Altrip-Mannheim und am Grosskraftwerk Mannheim wo auch bald danach unser Bootshaus bei Rhein-km 418,3 erreicht wurde.

Am Abend fand dann nochmals ein gemütliches Beisammensein statt. Alle äußerten sich sehr zufrieden über die Fahrt und auch zu dem bisherigen Event herrschte einhellig eine gute Meinung vor. Nur das Wetter, das hätte ruhig etwas besser sein können.

Am Sonntagmorgen herrschte dann Aufbruchstimmung. Hatten mehr oder weniger alle einen großen Rückreiseweg und am Montag ging es für die meisten schon wieder zur Arbeit.

Eine gelungene Veranstaltung ging damit zu Ende.




Streckenkarte:




Mittlerweile kamen einige Rückmeldungen an Bernhard Schneider, eine soll hier stellvertretend für alle stehen.

Hallo Bernd,

die herzliche Aufnahme und Gastfreundschaft bei euch hat die Strapazen der langen Anreise vergessen lassen. Beide neuen Frames sind auf dem Rhein geschippert, die Bluesband war Spitze, Regen gabs auch reichlich (und zu moderaten Zeiten) und Holzboote gab es vom Feinsten!
Die Liste der Bootsbaumeister reichte von legendären Namen aus Nordamerika wie Pam Werd und Jerry Stelmok über Namen die fast schon Legende sind, wie Thomas und André R. aus Deutschland bis zu einem jungen Sibirier, der garantiert noch Legende wird. Schön das alles und mehr auf einem Haufen zu sehen!

Fazit: Mehr kann man von einem Holzcanadiertreffen nicht verlangen.

Vielen Dank an Euch

Hans-Georg





"Die Rheinpfalz" berichtete nicht nur im Vorfeld sondern auch in ihrer Montagsausgabe über dieses Event.
Hierfür herzlichen Dank im Namen der Veranstalter und der Paddler-Gilde. Nun der Bericht aus der "Die Rheinpfalz°



Weitere Bilder, auch als Slideshow, findet ihr unter folgendem Link, einfach anklicken.

http://hofmann.zenfolio.com/p991350470





Text: Manfred Hofmann, nach Informationen von Bernhard Schneider
Fotos: Bernhard Schneider und Manfred Hofmann
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