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Paddler-Gilde Ludwigshafen 1933 e.V.

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24.03.2014

Informationsabend mit der Wasserschutzpolizei

Informationsabend mit der Wasserschutzpolizei
Ein aufschlussreicher Abend, nicht nur für Paddler.

Wie angekündigt fand am 19. März um 18.00 Uhr in unserer Trainingshalle ein Event mit der Wasserschutzpolizei Ludwigshafen statt. Das Thema des Abends: "Gefahren auf und an dem Rhein".


Bereits am Vortage hatten die Senioren nach ihrer Gymnastikstunde für die Bestuhlung in der Trainingshalle gesorgt. Tische und Stühle für 54 Personen wurden aufgebaut. 45 Personen waren letztendlich der Einladung zu dieser Informationsveranstaltung gefolgt. So waren der KC Speyer mit drei Personen, der KC Neckarau und die Rudergesellschaft Speyer mit jeweils einer Person und der Segelclub Ludwigshafen mit zwei Personen vertreten. Die Paddler-Gilde war als Gastgeber mit 38 Personen vertreten. Darunter erfreulicherweise fast unsere komplette aktive Jugend, inklusive Jugendsprecherin und Jugendwart.
Unser erster Vorsitzender, Harald Kempf, konnte von Seiten der Wasserschutzpolizei Ludwigshafen die Herren Hauptkommissar Matthias Jochum und Kommissar Peter Gölitz begrüßen. Auch für sie ein Novum. War es doch für beide die erste Veranstaltung dieser Art in einem Bootshaus. Peter Gölitz hatte den Vorteil, wie er bei seiner Vorstellung sagte auch die Materie von der anderen Seite her zu kennen. Nach anfänglichen Jugendsünden im Kanusport, wie er sich vorsichtig ausdrückte, fährt er nun seit 6 Jahren Drachenboot beim Kanu-Klub Rheinau.


Die beiden Referenten waren bestens vorbereitet. Matthias Jochum begann mit dem Auflisten allgemeiner Gefahren an und auf dem Rhein. Dass der Rhein nicht nur ein natürliches Gewässer sondern auch Verkehrsweg und Bundeswasserstraße sowie Erholungsgebiet für Menschen und Lebensraum für Tiere und Pflanzen ist, wurde deutlich aufgezeigt. Hier bescheinigte Peter Gölitz den organisierten Paddlern einen sorgsamen Umgang mit der Natur.


Dass von dem Strom auch Gefahren ausgehen, wurde ausführlich dargestellt. Im Besonderen wurde darauf hingewiesen, wie man diesen Gefahren begegnen kann. Dabei spielten sich die beiden Wasserschutzpolizisten gekonnt immer wieder den Ball zu. Schwimmweste und Neoprenanzug spielten bei ihren Ausführungen eine besondere Rolle. Nie kam Langeweile oder Desinteresse auf. Aufkommende Fragen wurden von beiden Referenten jeweils sofort und allgemeinverständlich beantwortet. Wie sich Paddler bei Begegnung mit der gewerblichen Großschifffahrt verhalten sollen wurde hinreichend demonstriert. Anhand von Fotos und Zeichnungen wurde unter anderem auch gezeigt, welchen Raum die Großschifffahrt beim Manövrieren im Fahrwasser benötigt. Kleinfahrzeuge fahren am besten am Rande der Fahrrinne entlang des "Tonnenstrichs" möglichst im Innenbereich der Kurven.
Die Größe des "toten Winkels", in dem ein Steuermann ein Kleinfahrzeug nicht mehr erkennen kann, setzte so manchen in Erstaunen. Dieser Abstand kann bis zu 300 m betragen. Hierzu kommt dann noch, dass ein Paddler vom Radar kaum erkannt wird. Auch das zu dichte Vorbeifahren an Schiffen, Bojen und Anlegern kann recht gefährlich werden. Deshalb die Empfehlung: Deutlich anzeigen in welche Richtung man fährt - so fahren, dass man immer vom Steuermann gesehen werden kann - genügend seitlichen Abstand halten.
Die beiden folgenden Bilder zeigen richtiges und falsches Verhalten gegenüber der Großschifffahrt auf.


RICHTIG

FALSCH


Über solches Verhalten, über dieses und vieles Anderes wurde ausreichend informiert. Viele aufkommende Fragen wurden zufriedenstellend beantwortet.
Besonders beeindruckt waren Hauptkommissar Bochum und Kommissar Gölitz von der Anzahl der erschienen Jugendlichen die aufmerksam ihren Ausführungen folgten und auch gezielt ihre Fragen an den Mann brachten.



Am Ende des "Abends mit der Wasserschutzpolizei Ludwigshafen" bedankte sich Harald Kempf im Namen aller Anwesenden für diese informativen und trotz des nüchternen Themas kurzweiligen Stunden bei den beiden Referenten und deren vorgesetzte Dienststelle, die dieses Event ermöglichten.

Fotos: Jürgen Pahl und Manfred Hofmann
Text: Manfred Hofmann


Weitere Fotos und Merksätze unter folgendem Link.

http://hofmann.zenfolio.com/p625782635
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