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Paddler-Gilde Ludwigshafen 1933 e.V.

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Eskimotieren - Kenterrollentraining - Spass im Hallenbad Süd!

Eskimotieren - Kenterrollentraining - Spass im Hallenbad Süd!
Nicht nur WW-freaks auch Wanderfahrer gewinnen an Sicherheit.

Wie bereits im November vergangenen Jahres angekündigt wurde auf Initiative von Harald, der über einige Erfahrung im Wildwassersport verfügt, auch in diesem Winter ein Kenterrollentraining im Hallenbad Ludwigshafen Süd durchgeführt. Die ersten Übungsstunden fanden am 21. November 2013 statt. Diesmal von der Paddler-Gilde in Eigenregie durchgeführt. Es mussten zumindest acht Paddler, ob jugendlich oder erwachsen, an diesen Übungsabenden anwesend sein.
Ohne Fleiß, kein Preis. Mussten die vier zu benutzenden Boote picobello sauber sein, um im Hallenbad als Sportgerät zu gelassen zu werden. Die Boote wurden im Bus transportiert. Die beiden hinteren Sitzbänke mussten, falls der Bus in der Zwischenzeit anderweitig benutzt worden war, gegebenenfalls ausgebaut werden.
Sven und Jürgen unterstützten Harald nicht nur beim "Material-Transport".



Die formelle Abwicklung und die vertraglichen Angelegenheiten hat unser 1. Vorsitzender geregelt. Dank der regelmäßig guten Beteiligung konnte auch eine Verlängerung der Hallenbad-Nutzung, bis zum 13. März diesen Jahres, erreicht werden. Die entstandenen Kosten, in Höhe von 30.- € je Trainingseinheit übernimmt die Paddler-Gilde.
Eine gute Investition, denn nicht nur den Jugendlichen wird das Rollen bei gebracht, es wird auch so manchem "neuen" Paddler die Angst vor dem "hinein fallen" genommen. Das Eine geht so reibungslos in das Andere über.



Es ist mir, so sagte Harald, zunächst viel wichtiger, einigen von den Teilnehmern die panische Angst vor kopfüber im Boot hängen, unter Wasser sein und nicht aus dem Boot heraus zu kommen, zu nehmen. Dies ist nur durch schaffen von Vertrauen möglich. Dabei spielt die fast körperliche Nähe eine grosse Rolle. Der Übende muss volles Vertrauen zu seinem Helfer bekommen.

Es hat sich auch wieder einmal gezeigt welch wichtige Rolle eine gut sitzende Spritzdecke spielt. Eine sehr knapp sitzende Spritzdecke, die bei einer unfreiwilligen Kenterung und wenn ein Rollen nicht möglich ist, nicht auf geht, kann schon Panik aufkommen lassen. Das gilt es auf jeden Fall zu vermeiden.


Bisher beherrschen fünf der Teilnehmer das Eskimotieren, wie der Vorgang des Rollens mit dem Boot auch genannt wird. Noch im 20. Jahrhundert für die Eskimos bei der Jagd im Eismeer überlebenswichtig, daher auch der Name.
Bei weiteren Teilnehmern fehlt nur noch der letzte Kick, es fehlen oft nur noch Kleinigkeiten.
Unsere Jugendlichen taten sich da doch schon etwas leichter. In ihrer Unbekümmertheit gingen sie mit einer wahren Begeisterung an die Sache heran. Patrick, der als erster von den Jungen die Rolle beherrschte,
konnte schon bald als Helfer fungieren.


An jedem Trainingsabend wurde ab 20.30 bis 21.45 Uhr trainiert. Kinder die als erste wieder nach Hause mussten, begannen damit zu erst. Das Training verlief dann so, dass sich die Übenden wechselseitig unterstützten. Um 22.00 Uhr musste das Bad verlassen werden, die Boote wurden verladen und die Rückfahrt angetreten.
Durchschnittlich waren 10 - 15 Personen bei den Trainingsabenden an den Donnerstagen anwesend.
Das Kenterrollen-Training, eine Sache die sich absolut in jeder Beziehung lohnt, endet am 13. März.

Vielen Dank dem Initiator und seinen Helfern und allen Teilnehmern die, sich gegenseitig unterstützend, zum Gelingen dieser Trainingsabende beigetragen haben!





Fotos: Claus-Peter Voelcker
Textbearbeitung: M. Hofmann


Weitere Fotos unter folgendem Link:

http://hofmann.zenfolio.com/p605773897
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