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Paddler-Gilde Ludwigshafen 1933 e.V.

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19.03.2013

Anpaddeln des Pfälzischen Kanu Verbandes

Anpaddeln des Pfälzischen Kanu Verbandes
Paddler-Gilde Jugend stark vertreten

Irgendwie hat es am vergangenen Sonntag, dem 10. März, (es wurde darüber berichtet) mit dem Verbrennen des Winters in Rheingönheim nicht so richtig geklappt. Das Wetter wollte am Sonntag, dem 17. März, Verbands-Anpaddeln stand auf dem Programm, nicht so richtig mit spielen.


Bereits am Samstag, vor unserer Jahreshauptversammlung, hatten unsere Jugendlichen schon ihre Boote verladen. Auch der "Enzian" war auf dem Hänger verstaut.

Am Sonntagmorgen, oh Graus, welch ein Wetter. Schon vor der Abfahrt leichter Nieselregen bei Temperaturen um 3° plus. Glücklicherweise Windstille - immerhin etwas Vernünftiges.

11 unserer jungen Freunde waren zum Anpaddeln gekommen bzw. von ihren Eltern gebracht worden. Jugendwart Marcus Kempf und Sven Brug, die im Mannschaftscanadier mit den Kleinsten fuhren, Gabi und Bernd im Canadier sowie ich im Enzian waren die Erwachsenen, die mitgefahren sind.


Gegen 1/2 11 Uhr waren wir in Germersheim am alten Hafen angekommen. Harald Kempf und Frank Buchheister hatten die Vereinsbusse gefahren, so dass nicht verstellt werden musste. Hanno Deffner fuhr den Wagen mit dem Kanadier von Gabi und Bernd.
Bei noch leichtem Nieselregen wurde mit den Vorbereitungen begonnen. Die Boote wurden nach und nach für die Fahrt fertig gemacht. Kleidersäcke und Bordverpflegung wurden verstaut. Während die Jugendlichen noch aufgeregt hin und her liefen hörte man bei den Alten die ewig gleichen Sprüche: Brauchst du das noch? Hast du bei dem Wetter nichts besseres zu tun? Bis hin zum immer Gesagten: "Da hab ich schon bei viel schlechterem Wetter, sogar bei Hagel- und Schneesturm und saumäßiger Kälte gepaddelt."


Pünktlich um 11.00 begrüßte die neue Wanderwartin des PKV, Susi Dueborgdioe vom Kanuverein SüW, wohlbeschirmt von Hanno Deffner, ihrem kommisarisch eingesetzten Vorgänger, etwa 60 zwischenzeitlich eingetroffene Padlerinnen und Paddler an der Einsatzstelle. Nachdem sie sich den Awesenden vorgestellt hatte, gab sie das Wort an Hanno weiter. Schließlich sei das ja seine Tour, die er noch ausgeschrieben hatte. Mit Hinweisen auf die Wasser- und Schifffahrtsordung und einem dreifach kräftigen Ahoi schickte Hanno die Unentwegten auf die Reise.


Nach einiger Zeit hatte der Regen langsam aber sicher nach gelassen. Unbeirrt zogen die Boote bei nun etwas diesigem Wetter ihre Bahn. Unser Mannschaftscanadier mit den Kleinsten wurde von den Größeren in ihren Einern wie eine Glucke von ihren Küken umschwirrt. Man sah allen so richtig an, dass sie ihren Spaß an der Sache hatten. Die aufgenommene Fahrt war nicht all zu schnell aber es ging stetig voran.




Gegen 13 Uhr wurde die Rampe am Ölhafen Speyer erreicht. Die Boote wurden auf der Rampe abgelegt und wir machten uns auf den Weg zum Bootshaus des Kanu-Clubs Speyer, bei dem wir immer willkommen sind. Es scheint als sei die rechte hintere Ecke im Aufenthaltsraum für die Jugend der Paddler-Gilde reserviert. Der Kanu-Club ist immer bestens gerüstet und wir werden immer gut versorgt. Zunächst gab es für jeden unserer Jugendlichen der wollte, eine Tasse heiße Schokolade zum Aufwärmen. Alle konnten sich dann induviduell versorgen.

Ein großes Lob von der neuen Verbandswanderwartin: "Man sieht, dass eure Kinder Spaß haben."




Der Spaß wollte kein Ende nehmen. Auf dem Rückweg zur den Booten kommt man auf dem Leinpfad, kurz vor der Rampe an einem Papierkorb vorbei. Ordentlich, wie unsere Jugendlichen fast immer sind, wurde etwas Abfall in den Papierkorb geworfen. Groß war das Erstaunen, als der "Papierkorb" zu sprechen begann und sich für die "Gabe" bedankte. Gleich war der Papierkorb umringt, jeder wollte ihn sprechen hören.

Eine gute, sinnvolle Idee. Der Papierkorb wird über Solarzellen mit Energie versorgt und mit einem Bewegungsmelder in Gang gesetzt. Jeder Enkel, der hier mit seinem Opa spazieren geht, möchte sicher den Papierkorb sprechen hören und trägt dadurch bewusst oder unbewusst zur Reinhaltung der Umwelt bei.


Kurz nach zwei Uhr ging es dann weiter. Das Wetter hatte sich etwas gebessert, es klarte zeitweilig auf und es versprach noch eine angenehme Fahrt zu werden. Keiner dachte ans Aufhören, alle wollten zur PGL durchpaddeln. Sogar die Kleinsten waren voller Übermut.



Kurz vor Altrip fand der reine Spaß ein jähes Ende. Dunkle Wolken hatten sich zwischenzeitlich über dem Rhein zusammen gezogen und Dauerregen setzte ein. Zudem kam leichter Gegenwind auf, was die ganze Sache nicht gerade verfeinerte.

Mehr oder weniger erschöpft, zum Teil auch ordentlich durchfroren, kamen wir gegen 16.30 am Bootshaus an. Die Boote wurden gereinigt und waren rasch verstaut. Es ist schön, wenn alle Anwesenden mit anpacken.

Eine nicht alltägliche Paddeltour ging damit zu Ende. Sicher wird sich die Eine oder der Andere irgendwann daran erinnern und sagen: "Weißt du noch damals, das sch....Wetter, aber es hätte ja viel schlimmer kommen können. "

Herzlichen Dank all denen die zum Gelingen dieser Fahrt, auf welche Art und Weise auch immer,
beigetragen haben!

Text und Fotos: Manfred Hofmann


Sämtliche Bilder vom Anpaddeln des PKV können als Einzelbilder oder als slide show auf folgendem Link angesehen werden.

http://hofmann.zenfolio.com/p85941988
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