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Paddler-Gilde Ludwigshafen 1933 e.V.

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28.09.2012

Verbandsabpaddeln beim PKV

Verbandsabpaddeln beim PKV
28 km dem Rhein von der Lautermuschel bis Germersheim. Die Paddler-Gilde war dabei.

Pünktlich um 8 Uhr morgens trafen 37 paddlbegeisterte Jugendliche und Erwachsene am Bootshaus ein um die offizielle Paddelsaison des Pfälzischen Kanu Verbandes ausklingen zu lassen. Sicher hätte der oder die eine am Sonntagmorgen noch gerne etwas geschlafen aber zur "Lautermuschel" ist es nicht gerade ein Katzensprung. Mussten nicht nur die Boote verladen sondern auch Paddel und Schwimmwesten an unsere neuen Mitglieder ausgegeben werden. Dies ging flott von statten, so dass die zwei Vereinsbusse mit Anhänger und auch ein privater Bus und Pkw´s kurz vor 9 Uhr nach Neuburg am Rhein abfahren konnten. Sind es doch mehr als 65 Kilometer bis zur Mündung der Lauter, nahe der französischen Grenze.

So nach und nach trafen dann auch die Kanutinnen und Kanuten aus den verschiedensten pfälzische Vereinen ein. Sie kamen nahezu aus der ganzen Pfalz, so zum Beispiel aus Landau, Germersheim, Kaiserslautern, Speyer und Ludwigshafen. Manche Städte waren mit mehreren Vereinen vertreten, so dass zu guter Letzt mehr als hundert Paddler am Abpaddeln teilnahmen. Da zwischenzeitlich die Autos zum Teil noch verstellt werden mussten, blieb noch etliche Zeit sich mit alten Freunden mal wieder zu unterhalten oder schlicht und einfach im schwimmenden Gasthaus einen Kaffee zu trinken. Dass bei unserer Jugend keine Langeweile aufkam, dafür sorgte schon unser Jugendwart Marcus Kempf. Er und Sven Brug eskortierten sie auf dem Rhein.


Kurz nach elf Uhr schickte dann Hanno Deffner, als dienstältester Wanderwart nach einer kurzen Rede, bei der auch auf die Rhein-Schiffahrtsverordnung hingewiesen wurde, die Paddler mit den besten Wünschen und einem dreifachen kräftige "Ahoi!" auf das Wasser. Dass die Hinweise nicht immer wieder zu unrecht erfolgen wurde klar als die Wasserschutzpolizei Karlruhe aus dem Hafen aus lief und die Paddler darauf hinwies, außerhalb der Fahrrinne zu paddeln. War sie doch schon kurz vorher von einem Tankschiff über Funk informiert worden, dass die Großschifffahrt behindert werde. Es ist bedauerlich, dass dieses immer wieder vorkommt! Dass sich bei solchen Veranstaltungen auch innerhalb der Vereine Gruppen oder Grüppchen bilden ist voraus zu sehen. Nicht alle können das gleiche Tempo halten und auch nicht alle fahren gleich weit, so dass sich auch zwangsweise eine Verschiebung der Pausenplätze ergibt.

Während die einen zügig los paddelten, liesen es die anderen doch etwas gemütlicher angehen. So kommt es dann auch, dass etwas unterhalb von Leimersheim sich ein Bild des "Gourmet-Paddelns" den vorbeiziehenden Paddlern und der Großschifffahrt bot.


So hatte dann auch jeder irgendwie seine Freude an diesem schönen Tag. Die einen fuhren laut Plan bis Germersheim, wo auch die Verstellfahrzeuge warteten. Andere hatten ihre Fahrerin oder Fahrer im begleitenden Auto und konnten so bis Speyer paddeln.
Schließlich waren alle wieder wohlbehalten bis gegen etwa 17 Uhr auf dem Bootshausgelände eingetroffen.

Text: Manfred Hofmann
Fotos: Frank Buchheister (27), Bernd Schneider(10), Manfred Hofmann(8)

Sämtliche Fotos unter folgendem Link:

http://hofmann.zenfolio.com/p713175778
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