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Paddler-Gilde Ludwigshafen 1933 e.V.

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13.06.2012

Tischtennisgruppe auf der Fulda

Tischtennisgruppe auf der Fulda
Seit 26 Jahren alljährlich mehrtägige Paddeltouren

Am Donnerstag, dem 07. Juni gegen 9.00 Uhr machten sich insgesamt 26 Personen auf den Weg nach Melsungen an der Fulda, wo Dieter Leistner im Ibis - Hotel Übernachtung mit Frühstück gebucht hatte. Das Hotel liegt etwa 1,5 km außerhalb der historischen Altstadt von Melsungen. Melsungen selbst ist bekannt für seine historische Fachwerk-Altstadt. Bekannt ist auch die "Bartenwetzerbrücke" über die Fulda. Ihren Namen hat die Brücke von den "Barten", dem mittelhochdeutschen Wort für Axt oder Beil. Auf der "Bartenwetzerbrücke" wetzten die Holzfäller in dem weichen Sandstein des Geländers ihre "Barten". Die Spuren dieser Tätigkeit sind auch heute noch in den tiefen runden Einkerbungen im Sandstein zu sehen.



Nach einem Altstadtrundgang wurde in dem Restaurant Stadthalle gemeinsam zu Abend gegessen.


Am folgenden Tag ging es dann zum Paddeln. Walter Dissinger war für Organisation und Ablauf der Fahrt auf der Fulda, verantwortlich. 19 Personen waren auf die drei 7er-Canadier verteilt. Verstärkt durch zwei weitere Paddler aus Traunstein wurde am ersten Tag in Rotenburg an der Fulda eingesetzt.

Eine reizvolle Strecke durch das wald- und wiesenreiche Fuldatal wartete auf die Paddler. Sehr schnell war Morschen erreicht. Nach dem Schleusen unserer Canadier fuhren wir weiter durch das sich verengende Tal. Bei optimalem Wetter paddelten wir Melsungen entgegen. Kleine Schwälle sorgten dafür, dass Melsungen rasch näher kamen. Etwas spät sahen wir das Gelände des WSV Melsungen, da an diesem Tag nicht geflaggt war.

Am Samstag war in Melsungen über alle Toppen geflaggt. Die Paddler beim WSV in Melsungen.

Am zweiten Paddeltag auf der Fulda ging es dann von Melsungen bis nach Guxhagen. An unserer Einsatzstelle, beim Wasser Sport Verein, war voll über die Toppen geflaggt. Willi einer der "alten geschichtsträchtigen" beim WSV, war da. Die Schleuse an der Bartenwetzerbrücke stellte für uns kein Problem dar. Mit etwas Gegenwind fuhren wir in die Fuldaschleife. Unterwegs bewunderten wir die Hängefähre, die nur von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden konnte.

Zur Mittagspause kehrten wir auf dem Campingplatz "zur Fuldaschleife" ein. Nach Abfütterung sämtlicher Raubtiere ging es weiter in Richtung Guxhagen. Die Schleuse in Guxhagen musste, wie alle Schleusen auf unserem Weg, von Hand bedient werden. Für die einen, die an der Kurbel stehen, eine angenehme Abwechslung, konnten sie sich doch mal die Füße vertreten. Für die anderen in den Canadiern ein etwas ungeduldiges Abwarten was geschieht. An guten Ratschlägen für die Schleusenmannschaft hat es auch nicht gefehlt.

Nach der Ausfahrt aus der Schleuse fuhren wir durch den schmalen romantischen, von Bäumen überwachsenen Schleusenkanal. Kurz darauf erreichten wir auch schon unsere vorgesehene Aussatzstelle an den Wiesen, bei der Bahnhofstrasse in Guxhagen. Die Canadier wurden ausgeladen, gereinigt und verladen. Zwei schöne Paddeltage auf der Fulda waren zu Ende. Alle, sogar das begleitende "Fußfolk", waren mit dieser Tour zufrieden, wenn auch der sich verstärkende Gegenwind den Paddlern doch so einiges abverlangte. Noch einmal wurde in Melsungen übernachtet bevor es am Sonntagmorgen nach dem Frühstück zurück nach Hause ging.


Herzlichen Dank an Walter Dissinger und Dieter Leistner, die diese gelungene Fahrt gemeinsam organisiert hatten!

Text: Walter Dissinger, Fotos: Walter Dissinger, Dieter Leistner, M. Hofmann
Text- und Bildbearbeitung: HoMa


Alle Fotos unter folgendem Link:
http://hofmann.zenfolio.com/p929130744
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