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Paddler-Gilde Ludwigshafen 1933 e.V.

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07.05.2011

Jugenddelegation der PGL in Lorient (F)

Jugenddelegation der PGL in Lorient (F)
Sport und Spiel an der Atlantikküste - Treffen mit Jugendlichen aus Tschechien und Frankreich.



Die Rheinpfalz hatte bereits über das Jugendtreffen in Lorient (F) im Voraus berichtet. Nach elfstündiger Fahrt sind unsere Jugendlichen mit ihren Betreuern am 5. Mai wohlbehalten im 1013 km entfernten Lorient, an der Atlantikküste, angekommen. Die Fahrer nahmen eine kurze "Auszeit" am Strand, die anderen Teilnehmer machten sich derweil schon mal mit dem Atlantik vertraut. Die Atlantik-Sonne genießen, baden gehen oder Muscheln sammeln. Zum Glück haben sie ja den großen Bus dabei, es wird sich sicher noch einiges finden, das als Andenken geeignet ist.


Am späten Nachmittag gab es den offiziellen Empfang beim Kanu- und Ruderclub von Lorient für uns und die Gäste aus Tschechien. Vertreter des Sportverbandes, der Stadt Lorient und des Kanuklubs PLL hießen uns willkommen. Bretonische Aperitivs und diverse andere, auch für Jugendliche geeignete Getränke, wurden gereicht. Anschließend lockte ein Buffet mit Meeres-Früchten, Salaten, Schinken und weiteren Köstlichkeiten.


Bild vom Empfang in Lorient
Die Gastgeber von links: Arlette (Kanu-Verein), Loic (Vertreter der Stadt Lorient) Joel Gloux (Sportverband) 2.von rechts: Christine Hogrefe (Stadtverwaltung Lorient)


Untergebracht sind unsere Paddler im Kulturzentrum "Amzer Nevez". Unterkünfte und Essen sind vergleichbar mit deutschen Jugendherbergen.
Hier wird bretonisches Brauchtum, Musik und Tanz, gepflegt. Kurse zum Erlernen diverser Fähigkeiten werden in Form von Workshops angeboten. Hier werden auch französische Jugendliche zu Kinderbetreuern ausgebildet.


Der zweite Tag begann mit einer Kanu-Schnitzel-Jagd auf dem "Etang de Ter". In Zweier Booten mussten die Teams verschiedene Punkte am Ufer suchen und ansteuern.
Diese Punkte waren auf einer Karte markiert. Sie lagen teilweise ordentlich unter Bäumen oder in kleinen Buchten versteckt, was die Navigation erschwerte.


Am Nachmittag des zweiten Tages wurde das U-Boot-Museum mit den U-Boot-Bunkern des zweiten Weltkrieges besucht.


Anschließend wurde das Segel-Museum von Lorient besichtigt. Joel der französische Begleiter unserer Gruppe, führte durch beide Museen und gab der Gruppe einen beeindruckenden Einblick in die Geschichte der Stadt Lorient im zweiten Weltkrieg und führte das Team auch durch ein Unterseeboot. Im Segelmuseum gab Joel als passionierter Segler Einblicke in den Segelsport und gab die eine oder andere interessante Geschichte aus seinem Seglerleben zum Besten.

Nach dem Besuch der beiden Museen gab es eine weitere Kanu-Praxis auf dem Etang de Ter, bei der die Möglichkeit bestand, mehrere Bootstypen zu testen. Unter der Anleitung von Melanie vom PLL Lorient, konnte unsere Mannschaft in Rennbooten duch den Etang wackeln. Melanie ist zur Zeit die Ranglistendritte im französischen Kanu-Rennsport. Aber auch in Seekajaks konnte auf dem Etang de Ter gepaddelt werden, deutlich weniger wacklig aber ähnlich schnell.

Am dritten Tag konnten Lore und Cedric morgens einen Ruderausflug auf das Meer unternehmen, während Frank mit den Jugendlichen in der Fußgängerzone und in der Markthalle von Lorient bummeln ging. Am Nachmittag stand dann ein Freundschafts-Wettkampf zwischen den französischen, tschechischen und deutschen Teams auf dem Programm, bei dem sich unsere Teilnehmer sehr gut geschlagen haben.



Den Abend ließen unsere jungen Sportler zusammen mit ihren tschechischen und deutschen Triathlon-Freunden gemütlich ausklingen. Bei schöner Gitarrenmusik wurden sowohl tschechische als auch deutsche Lieder zum Besten gegeben, gemeinsam viele bekannte Lieder gesungen.

Am Sonntagvormittag unternahm unser Team in Lorient eine Fahrt zusammen mit den tschechischen und französischen Freunden auf dem Scorff-Fluss. Teilweise waren die Wellen recht hoch und die eine oder andere Welle ließ die offenen Boote voll laufen. Von PLL wurde ein schönes Picknick organisiert, bei dem wir uns wieder stärken konnten.


Am Nachmittag unternahmen unsere Paddler eine Tour mit dem Touristenboot zum Port Louis (was wörtlich übersetzt "Ludwigshafen" heißt). Nach der Besichtigung des Forts, das die alte Hafeneinfahrt sicherte, ging es zum Strand. Muscheln sammeln oder einfach mal die Sonne genießen und es sich gut gehen lassen, waren angesagt.

Montag, unser letzter Tag in Lorient. Gegen 10 Uhr morgens holte uns Joel unser ständiger Begleiter zum Einkaufen ab. Zuerst mal musste Proviant für die Heimfahrt eingekauft werden. Dann wie üblich, Souveniers, Souveniers ...

Um 12.30 Empfang durch die Stadt Lorient im Foyer des Theaters. Da der 9. Mai der "Europa-Tag" ist, drehten sich die Reden der beiden anwesenden Stadträte vor allem um Europa und um die Städtepartnerschaften. Wie wichtig diese Städtepartnerschaften sind und wie notwendig auch solche Treffen mit Jugendlichen, wie in unserem Fall aus Tschechien, Frankreich und Deutschland sind, ist weithin bekannt. So begreifen unsere Kinder sehr schnell wie wichtig das Miteinander in Europa ist und um sich später dafür auch selbst einzusetzen.


Drei gleiche Pokale zur Erinnerung an die erste Zusammenkunft dieser Art in Lorient wurden den Teilnehmern aus Budweiser, Tschechien - Lorient, Frankreich und uns, dem Jugendteam der Paddler-Gilde-Ludwigshafen überreicht. Jeder Teilnehmer aller Teams erhielt zusätzlich noch eine Medaille zur Erinnerung an dieses schöne Treffen.

Zur Stärkung vor der Rückreise für alle nochmals ein recht leckeres Buffet, das sich regen Zuspruchs erfreute. Hierbei kam auch die Konversation nicht zu kurz.
Persönliche Kontakte, während der letzten Tage geknüpft, wurden nochmals vertieft.
So luden die Tschechen unser Team dazu ein, sie jederzeit zu besuchen. Bei ihnen sei die Paddler-Gilde immer willkommen.
Eine Besondere Einladung erging, zu einem im Moment noch nicht feststehenden Termin in 2012, zur Einweihung ihres neuen Wildwasser-Slalom-Kanals.

Gegen 14 Uhr erfolgte dann die Rückreise. Zunächst für eine Stunde bei leichtem Nieselregen, dann bei warmem Wetter mit der Sonne im Rücken ging es flott der Heimat entgegen. Unsere Jugendliche waren erstaunlicherweise sehr ruhig auf der Fahrt.
Vielleicht ließen sie die letzten Tage nochmal Revue passieren, dachten an ihre neuen Freunde unter den Franzosen und Tschechen oder sie waren nur schlicht und einfach erschlagen von all den Erlebnissen der Tage in Lorient.

Unser Team traf dann wohlbehalten Dienstag gegen 0.30 an der Endhaltestelle der Straßenbahn in Rheingönheim ein.



Bilder und Informationen aus Lorient: Frank Buchheister und Cédric Reinig


Weitere Bilder unter folgendem Link:

http://hofmann.zenfolio.com/p631231513

Bild und Textbearbeitung: Manfred Hofmann


CD/DVD: Frank Buchheister wird für die Teilnehmer am Kajak-Jugend -Treffen in Lorient eine CD/DVD mit allen Aufnahmen, auch mehr oder weniger privater Natur, brennen. Interessenten melden sich, bitte möglichst bald, bei Frank.
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